Evangelische und Katholische Religion

Bedeutung des Faches im gymnasialen Bildungsgang

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nehmen von Klasse 5 bis zum Abitur am konfessionellen Religionsunterricht teil. Wird dieser aus Gewissensgründen abgelehnt, ist die Teilnahme am Ethikunterricht verpflichtend.
Der Religionsunterricht unterstützt und begleitet Schülerinnen und Schüler durch Sachkenntnis und authentische Begegnung mit der christlichen Tradition. Im Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen können sie selbst herausfinden, wer sie sind und was sie glauben wollen.
Der Religionsunterricht greift die Frage nach dem Sinn des Lebens auf, thematisiert Beispiele gelebter und überlieferter Religion, stärkt wichtige lebensgeschichtliche Grundlagen und vermittelt u.a. kulturelle, ethische, religiöse Kompetenzen.
Religiöse Traditionen in den konfessionellen Ausprägungen des Christentums haben unsere Geschichte und Kultur nachhaltig geprägt. Sie wirken fort in unseren Vorstellungen von Individuum und Gemeinschaft, Zeit und Entwicklung, beeinflussen Moral und Recht, Sprache, Literatur, Kunst und Musik. Die Kenntnis und kritische Auseinandersetzung mit dem religiö-sen Erbe ist ein unverzichtbarer Bestandteil der gymnasialen Bildung.
Der Religionsunterricht hilft jungen Menschen, sich in der Welt unabhängig von herrschenden Denkmustern zu orientieren und zu verständigen. Er befähigt sie, eine eigene Position und Überzeugung in einer multikulturellen Gesellschaft zu finden.
Der Religionsunterricht hat das Ziel, Schüler und Schülerinnen bei der Frage nach Gut und Böse, Glück und Leid, Welt und Gott zu begleiten. Gerade in leidvollen Situationen gibt die religiöse Sprache des Trostes, des Widerstandes und der Hoffnung Kraft, wo alle anderen Argumente und Logik verstummen. Die letzte Autorität der Religion ist die Gotteserfahrung – vermittelt durch das biblische Zeugnis von Jesus Christus.

Beitrag des Faches zu den pädagogischen Leitgedanken unserer Schule

Die in der Präambel unseres Schulprogrammes verankerten pädagogischen Leitgedanken wie gegenseitige Achtung, Respekt und Toleranz werden durch religiöse Erziehung und Bildung sowie die Orientierung an christlichen Werten gefördert.

Besonderheiten des Faches an unserer Schule

  • Gemeinsame Fachkonferenz der evangelischen und katholischen Fachschaft
  • Erteilung von konfessionellem Religions-unterricht gemäß den Beschlüssen der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland.
  • Kooperation beider Fächer bei bestimmten Unterrichtsthemen und Projekten, z.B. in Klasse 5 das ökumenische Projekt „Bewahrung der Schöpfung“
  • Regelmäßige religiöse, außerunterrichtliche Angebot im Schuljahr
  • Ökumenischer Einschulungsgottesdienst für die neuen Sextaner
  • Reformationsgottesdienst
  • Gottesdienst an Allerheiligen
  • Gottesdienst an Aschermittwoch
  • Meditation für Abiturienten
  • Ökumenischer Schuljahresabschlussgottesdienst
  • Schulpastoral/Schulseelsorge
  • Gestaltete Pausen, z.B. Gesprächsange-bote, gemeinsames Singen, Bibelkreis, Meditation
  • Trauerarbeit, z.B. für den Fall verstorbener Kollegen oder Schüler
  • Tage religiöser Orientierung in der Q2